Roland Kaiser – Ein Vorbild für die Branche

Am 30.10.2021 fand das erste große Hallenkonzert in Berlin in der Mercedes Benz Arena statt, aufgetreten ist Roland Kaiser. Das Konzert vor 11.000 Zuschauern war ausverkauft, und sollte den Neustart in die Hallen-Konzertsaison nach Corona einläuten.

Die Pandemie hat viele Künstler schwer getroffen. Keine Konzerte und keine Engagements. Es fällt schwer der Pandemie aus künstlerischer Sicht etwas Positives abzugewinnen. Und nicht nur die Künstler selbst sind betroffen, sondern mit ihnen auch die vielen Musiker, Mitarbeiter, Techniker, Bühnenbauer usw., die einen Event erst möglich machen. Roland Kaiser gehört zu den Künstlern, die aus dieser Situation das Beste gemacht haben. So hat er im Sommer 2020 ein Konzert in der Waldbühne vor lediglich 4.000 Zuschauern gegeben. Für einen Künstler, dessen Shows im Allgemeinen ausverkauft sind, ist das ein mutiger, aber in keinen Fall ein Rückschritt. Mit diesem Konzert war es möglich, den Veranstalter und die Mitarbeiter:innen auch in der Pandemie weiterhin zu unterstützen. Auch andere deutsche Künstler, wie z.B. Sido, Kurt Krömer und Peter Maffay haben diese Möglichkeit genutzt und ihre Crews unterstützt.

Einlasskontrolle in der Mercedes Benz Arena.

Schon vor der Pandemie war Roland Kaiser sozial engagiert, z. B. ist er seit dem Jahr 2000 Vorstandsmitglied der Solidarfonds Stiftung NRW, ist bei mehreren Einrichtungen und Vereinen als Botschafter unterwegs sowie unter anderem für die Stiftung „AtemWeg“. Für sein Engagement wurde Roland Kaiser im Jahr 2016 mit dem „ECHO für soziales Engagement“ ausgezeichnet. Seine musikalische Kariere, die nun schon seit über 45 Jahren erfolgreich verläuft, ist geschmückt mit Erfolgen und hohen Verkaufszahlen sowie ausverkauften Konzerten. Selbst als Schauspieler hat Roland Kaiser schon gearbeitet, als er im Februar 2013 sein Debüt als „Roman König“ im Münster-Tatort gab. Die Sendung hatte eine Rekord-Einschaltquote von 12,81 Millionen Zuschauern. Roland Kaiser ist ein Allrounder, ein Entertainer und Künstler und erfreut mit seiner Musik generationsübergreifend seine Fans.

Grund genug für uns, sein erstes großes Konzert nach der Pandemie zu besuchen.

Wir waren für euch vor und während des Konzerts unterwegs und haben mit Mitarbeiter:innen und Gästen gesprochen. Wir wollten uns einen Eindruck verschaffen, wie unsere Mitarbeiter:innen dieses erste Hallen-Großkonzert nach der Pandemie in Berlin wahrnehmen.

Wir haben auch gefragt, wie die Mitarbeiter:innen unsere Unternehmenskommunikation während der Pandemie empfunden und ob sie sich ausreichend informiert gefühlt haben.

Roland Kaiser – Ein Vorbild für die Branche

Fast alle Mitarbeiter, mit denen wir gesprochen haben, gaben an, dass sie sich während der letzten 18 Monate sehr gut informiert gefühlt haben. Auch die nicht eventrelevanten Beiträge, wie z.B. Sonderinformationen zu den Themen „Corona“, „Impfen“ sowie „2Gvs3G“ wurden als sehr informativ und hilfreich empfunden.

Die Arbeit in den Impfzentren wurde ebenfalls als sehr interessant und abwechslungsreich empfunden. Trotzdem wünschen sich viele den Normalzustand zurück, mit Konzerten, Shows, Sportevents, Messen und Open Air Veranstaltungen, und das am liebsten mit Zuschauern. Das heutige Konzert von Roland Kaiser könnte ein solcher Wendepunkt sein, denn erstmalig werden wieder bis zu 11.000 Zuschauer bei einem Hallenkonzert zugelassen.

Zwei Kolleginnen im VIP Bereich

Die Nachfrage bei den Fans war riesig und so war das Konzert binnen kürzester Zeit ausverkauft. Selbst aus Köln und Rostock waren Fans angereist, nur um mal wieder ein Hallengroßkonzert mit ihrem Idol zu erleben. Die Stimmung war dementsprechend großartig und fast ein bisschen elektrisierend, vor lauter gespannter Erwartung.

Einige Mitarbeiter:innen sagten uns, dass sie den Lockdown anfänglich sogar als positiv empfanden, da es ich ihnen die Möglichkeit bot, ihr Leben und ihre Arbeit zu entschleunigen. Alle interviewten Mitarbeiter:innen waren sich aber darin einig, dass es jetzt wieder losgehen könne.

Auch den Mitarbeitern im Einlass von Roland Kaiser ist anzumerken, dass sie sich auf die Gäste freuen. Fast jeder Gast wird herzlich begrüßt. Das Konzert findet unter 2G-Regeln statt, das bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene in die Halle hineingelassen werden können. Den Mitarbeiter:innen am Einlass ist anzumerken, dass die Kontrolle des Impfstatus eine zusätzliche Herausforderung bedeutet. Trotzdem läuft alles sehr gut und die Gäste sind pünktlich und mit guter Laune und Vorfreude in der Halle. Auch der Premiumbereich ist bei diesem Konzert wieder geöffnet.

Teambesprechnung vor dem Konzert.

Ein Supervisor aus dem VIP-Bereich gibt sich zuversichtlich, dass 2G oder 2G+ die wahrscheinlichsten Konzepte sein werden, unter denen Veranstaltungen in Pandemiezeiten sicher stattfinden können. Das 2G+-Konzept beinhaltet, dass Genesene und Geimpfte zusätzlich noch einen aktuellen Schnelltest nachweisen müssen. Der Einsatz von modernster Scannertechnik macht es möglich, dass Tickets und der Impfstatus schnell erfasst werden können.

Die Gäste, welche den Check überstanden haben, können sich in der Halle ohne Masken bewegen. Im Gegensatz dazu tragen die Mitarbeiter:innen auch während der Arbeit einen Mund-Nasen-Schutz. Auf Nachfrage wird dies aber nicht als störend empfunden, sondern von einigen Mitarbeiter:innen sogar als positive Maßnahme angesehen.

Das entspannte Publikum von Roland Kaiser wurde von den Mitarbeitern durchweg als sehr freundlich und entgegenkommend empfunden. Selbst bei den erweiterten 2G-Kontrollen gab es zu keinem Zeitpunkt Probleme. Die Vorfreude auf das Konzert führte auch bei den Gästen zu einer entspannten Stimmung und guter Laune im Einlass und bei den Kontrollen.

Lange Schlangen wartender Fans vor der Mercedes Benz Arena.

Es gab auch einzelne Gäste, welche sich 3G für das Konzert gewünscht hätten, allerdings zeigten auch sie Verständnis für die aktuelle Situation. Auf die Frage, auf welche Konzerte sich die Besucher in der Zukunft freuen würden, wurden neben „Roland Kaiser, wie zu erwarten war, auch „Brian Adams“ und „Coldplay“ genannt. Das Konzert von Brian Adams soll ebenfalls in der Mercedes-Benz Arena stattfinden, das von Coldplay im Berliner Olympiastadion.

Das Konzert startete mit 10 Minuten Verspätung um 20:10 Uhr. Als dann die ersten Töne erklangen und der Vorhang fiel, hielt es kaum einen Zuschauer mehr auf dem Sitz. Die Energie war spürbar und es gab diesen besonderen Gänsehautmoment, der Besuchern und Mitarbeitern klar machte, dass hier und heute etwas Besonderes passierte.